Keine Zeit für Hildebrandt

Weder ARD noch ZDF brachten es am vergangenen Mittwoch fertig, kurzfristig das Abendprogramm umzugestalten, um den verstorbenen Dieter Hildebrandt angemessen zu würdigen. Eine mickrige Stunde gegen 22 Uhr war alles, was man sich bei der ARD gestattete. Weiterlesen

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Musik ist nichts wert

So weit kommt es noch, dass Musiker bezahlt werden wollen, wenn ihre Musik in Fernsehproduktionen genutzt werden soll. Ein Beispiel dieser habgierigen angeblichen „Künstler“ ist Whitey. Aber seine Kunst besteht vor allem aus übersteigertem Egoismus, Geldgier und schonungsloser Rechthaberei. Ob er dabei Menschen verletzt, scheint ihm egal. Weiterlesen

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USA sollen aus den UN ausgeschlossen werden

Hinter verschlossenen Türen, ohne Smartphones und bei Kerzenlicht trafen sich gestern (25. Oktober 2013) Vertreter aus Brasilien, Italien, Frankreich, Indien, Saudi Arabien und Deutschland an einem geheimen Ort zu einem zunächst abwegig erscheinenden Thema: Dem Ausschluss der USA aus der Weltgemeinschaft. Weiterlesen

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Kaufrausch-Delinquentinnen inflagranti erwischt

Zwei deutsche Frauen, die sich als Touristinnen getarnt hatten, versetzten das südfranzösische Saint Tropez am vergangenen Freitag und Samstag in Angst und Schrecken. Ihre ahnungslosen Opfer, Boutiquen und Schuhläden in der Stadt sowie Antiquitätenläden in der näheren Umgebung, fielen den beiden praktisch ohne Gegenwehr zum Opfer. Dann schlug die Polizei zu. Weiterlesen

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Zürichsee soll um 2 Meter abgesenkt werden

Im häufig sehr emotional geführten Streit um die Errichtung des Seeuferweges rund um den Zürichsee bahnt sich eine überraschende Lösung an, die hinter den Bühnen bereits von allen involvierten Parteien getragen wird: Die Absenkung des Seeniveaus um rund zwei Meter. Weiterlesen

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Krokodilhandtaschen nur vom eigenen Krokodil

Mit dieser Forderung prescht der amerikanische Verband der Freunde von Krokodilleder vor. C.R.O.K. nutzt den aktuelle Medienwirbel um die amerikanische Talkmasterin und Geschäftsfrau Oprah Winfrey. Weiterlesen

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Airlines erwägen Verkauf von Knieschonern

Die zur wirtschaftsförderlichen Gewinnmaximierung notwendig engen Bestuhlungen vieler Airlines bereiten Menschen ab einer Körpergrösse von 170 cm nicht unbeträchtliche Probleme. Eine Lösung zeichnet sich ab. Weiterlesen

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Bürgerwehr zur Demokratiesicherung gefordert!

Ein anonymer Kreis „Sicherheit für Deutschland“ um den deutschen Innenminister Friedrich fordert die Schaffung einer aktiven Bürgerwehr. Entlastet werden sollen Polizei und Verfassungsschutz.

Ausgelöst wurde die Forderung durch einen aktuellen (Juli 2013) Bericht von Stern Online:

«Gegen die Internetüberwachung im Rahmen von Ausspähoperationen deutscher Ermittlungsbehörden wollen sich jetzt Juristen zur Wehr setzen. Nach Informationen des stern haben im Mordfall Maria Bögerl Anwälte eines zu Unrecht beschuldigten Angehörigen Verfassungsbeschwerde erhoben: Im Fall des jungen Mannes hatten Ermittler acht Monate lang insgesamt 129.000 angeklickte Webseiten samt Suchbegriffen ausgeforscht und analysiert.»

Der gefährliche Bürger

Das Papier des Kreises „Sicherheit für Deutschland“ analysiert:

«Der Bürger als solcher ist gefährlich. Man sollte ihn abschaffen oder, alternativ, jährliche „Verpflichungserklärungen“ aller Bürger fordern, damit diese sich ihrer Pflicht gegenüber den Herrschenden stets bewusst sind. Denn die Herrschenden haben nicht nur die Macht, sondern auch die Einsicht.

Im übrigen plädieren wir dafür, dass jeder Bürger sämtliche Internetaktionen jedes Bürgers über eine zentrale Datenbank einsehen darf.»

Was macht mein Nachbar um Mitternacht am Computer?

Nachts sieht man immer wieder die erleuchteten Fenster in den Häusern unserer Mitbürger, erleuchtet durch die Bildschirme ihrer Computer, an denen sie sitzen und surfen oder arbeiten oder beides. Aber ist das alles harmlos, wie zum Beispiel das Schreiben dieses Berichtes? Wird hier nicht vielleicht an der Planung von Mord und Raub gearbeitet? An Umsturzplänen? Am Kauf und Verkauf von Drogen? Am Bau von Bomben? Das Plädoyer des anonymen Arbeitskreises ist nicht gänzlich ohne Berechtigung.

Entlastung der Behörden und trotzdem mehr Sicherheit

In dem Papier wird auch der finanzielle Aspekt plausibel dargestellt:

«Dadurch entlasten wir den Verfassungsschutz und die Polizei, was zur Folge haben kann, dass weniger Ressourcen gebunden sind. Diese frei werdenden Mittel können dann genutzt werden, um wieder mehr uniformierte Polizisten auf Streife zu schicken. Diese alte und leider verlorgengegangene Tradition, wo der Bürger sich sicher und aufgehoben fühlt, könnte völlig neu belebt werden. Und Bürgerinnen könnten sich wieder trauen, mit sicherem Gefühl nachts alleine durch einen Park zu gehen.»

Zweifel bei kritischen Bürgern

«Aber das ist doch billigstes Denunziantentum,» meint Alois Gruber, Mitglied der Bürgerwehr des bayerischen Neualtüberinn a.B. «Ich kann doch nicht herumschnüffeln, wo der Nachbar gestern herumgesurft ist. Man stelle sich vor, einer unserer Bauern wäre gestern Nacht auf den Seiten von Immobilienfirmen und Bauunternehmen gewesen. Zum Beispiel der Markus von nebenan, der ja auch im Naturschutzkommittee unserer Gemeinde sitzt. Da würde man ja denken können, dass der heimlich den Verkauf seines Hofes plant oder den Umbau zu einem Wellness-Hotel.»

Ihm widerspricht sein Kollege, der pensionierte Oberstudienrat Dr. Emil Andenk, mit leicht erhobener Stime: «Genau betrachtet handelt sich hierbei nicht um Denunziantentum, sondern lediglich die Sorge des einzelnen Bürgers um das Wohlverhalten seines Nachbarn. Eine in unserem Land leider in Vergessenheit geratene Tugend.»

Der Leiter des Kirchenchors von Neualtüberinn fügt hinzu: «Es handelt sich also um Fürsorge und den Wunsch um das Wohlergehen Deines Nächsten. Insofern sogar ein fast christliches Gebot: Liebe Deinen Nächsten wie dich selbst! Wir müssen uns mehr um das Wohlergehen unseres Nachbarn kümmern und dürfen nicht immer nur wegschauen, wenn es ihm anscheinend schlecht geht.»

Noch Schweigen die Kirchen

Von den Kirchen konnte bisher keine Stellungnahme erhalten werden. Man prüfe das Arbeitspapier noch im Detail. Allerdings sei die Sorge um den Nächsten tatsächlich ein Gebot, das in unserer hektischen Zeit mehr Aufmerksamkeit verdiene.

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NSA öffnet sich dem Publikum

Im Rahmen einer beispiellosen PR-Offensive der amerikanischen National Security Agency, die durch die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden in Verruf geraten ist, gab die NSA heute bekannt, ab 1. August 2013 weltweit einen kostengünstigen Webhosting Service für jedermann anzubieten. Damit soll das Vertrauen der Weltbevölkerung in die guten und demokratischen Intentionen der USA unterstrichen werden.

Günstig, günstiger am günstigsten

Da andere Teile der Infrastruktur der NSA dadurch entlastet würden, werde Webhosting zu Preisen ab 1 US$/Monat angeboten.

Das Basispaket beinhaltet:

  1. 50GB Speicherplatz am weltweit sichersten Hostingplatz, dem Utah Data Center, dort wo auch ultrageheime Regierungsdaten der USA sowie sämtliche Emails, Telefonate, Skype-Gespräche der Bürger dieser Welt gelagert sind;
  2. 102 Emailadressen, davon 3 mit der prestigeträchtigen Endung „nsa.gov“;
  3. auf WordPress basierende, vorgefertigte Websites mit NSA eigenen, hypermodernen Spezialplugins wie „we don’t listen, „ultra-secure 8-bit encryption“, „50-digit-passwords“, und vieles mehr.

Proteste aus der Privatwirtschaft

Breiter Protest regt sich in der Privatwirtschaft. Der Direktor der World-Wide-Webservice-Association, WWWA, John Dotmy, konnte von der Redaktion nicht persönlich interviewed werden, erklärt aber in einem schriftlichen Statement: «Die Regierung hat sich noch nie in private Geschäfte eingemischt. Weshalb sie jetzt gleich einer ganze Branche mit Dumpingpreisen den Boden unter den Füssen wegziehen will, ist unbegreiflich. Wir werden uns mit aller Macht dagegen wehren.»

Nicht äussern wollte sich Dotmy zu der Frage, ob es wahr sei, dass das FBI ihn kürzlich wegen möglicher Datenlecks innerhalb der WWWA befragt habe.

Schweiz ist keine Alternative

Die deutsche Bundesregierung erklärt in einer Presseerklärung: «Wir gehen davon aus, dass auch die Daten deutscher Bürger nirgendwo sicherer sind als in den USA. Zwar hat die Schweiz kürzlich angeboten, in ihren tief in den Bergen versteckten Bunkern ein neues Datenzentrum aufzubauen. Allerdings konnten wir uns nicht auf den Direktzugriff durch unsere Behörden verständigen. Aufgrund der etwas schwierigen Vergangenheit der Schweizer, die grosse Verantwortung des Staates für den einzelnen Bürger richtig einzuschätzen, und dem Einzelnen daher zu viel Freiraum zu lassen, konnten wir die diesbezüglichen Verhandlungen leider nicht weiterführen. Das Angebot der Amerikaner ist alternativlos.»

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Google Glass – Nachrichtendienst will Verpflichtungserklärung

Während Google Glass sich noch in der Beta-Phase befindet, kommt auf den Hersteller neues Ungemach zu. Aus der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes sickert durch, dass man die Einfuhr und Nutzung der Brille nach Deutschland mit der Auflage verknüpfen will, dass jegliche Nutzung der Videofunktion mit einer Schnittstelle für die Geheimdienste versehen wird.

Innenministerium sieht mehr Sicherheit

Während der Nachrichtendienst sich zu diesem Gerücht nicht näher äussert, bestätigt ein Sprecher von Innenminister Friedrich, dass diesbezügliche Überlegungen schon seit einigen Monaten diskutiert werden. Ein Informant aus dem Ministerium sagte diesem Blog. «Der Innenminister plant für die 40.269 Mitarbeiter der Bundespolizei den Kauf der Google Brille. Die Verarbeitung dieser Daten ist einfacher, als wenn man auf die Überwachungskameras von Geschäften zugreifen muss. Dies alles dient der inneren Sicherheit, die mehr denn je bedroht ist.»

Finanzminister interessiert

Besonders an Flughäfen soll die neue Google Brille nützliche Dienste erweisen und den Behörden ihre Arbeit erleichtern. Ein- oder Ausreisende Bundesbürger können so in Sekundenbruchteilen dahingehen überprüft werden, ob überfällige Steuerrechnungen bestehen, Parkbussen nicht beglichen wurden, Alimentzahlungen überfällig sind oder andere Vergehen ungesühnt sind.

Das Finanzministerium zeigt an der Brille grosses Interesse: «Wenn jemand erster Klasse nach Thailand reist, gemäss seiner offiziell ausgewiesenen Vermögenssituation sich solche Reisen aber nicht erlauben kann, können wir die richtigen Fragen stellen. Die Verknüpfung der Daten aus den Steuererklärungen und den Kontoständen des Reisenden bedeutet einen grossen Schritt in Richtung Steuergerechtigkeit.» Allerdings möchte man den einfachen Mallorcareisenden hiervon ausnehmen, nachdem Air Berlin und Condor vorstellig wurden und vor massiven Flugverspätungen warnten.

Google selbst gibt unter Bezug auf «laufende Gespräche» keine Auskünfte.

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, zeigt sich entsetzt: «Das würde in einem Schnüffelstaat sondergleichen ausarten und erinnert mich an die braune, düstere Vergangenheit Deutschlands.»

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