Guten Tag liebe NSA

Was kann ich euch heute berichten, das für euch berichtenswert ist?

Ihr Schweinebacken habt mir ja anscheinend irgendeine Datei auf einen meiner Rechner gepackt, und ich habe noch nicht herausgefunden, was das für eine ist. Immerhin habe ich die Ein- und Ausgänge für alles, was von tsa.gov kommt, zugemacht. Aber so etwas ist ja kein wirkliches Hindernis.

Ach ja, für die anderen Leser:

Am 13. Oktober transferierte ich einige Podcasts aus dem deutschen Fernsehen mittels iTunes auf einen meiner Rechner. Da das Herunterladen recht langsam vonstatten ging, schaute ich nach, was sich denn genau tut, und siehe da, die (hoffentlich von der NSA noch nicht verseuchte) Software LittleSnitch zeigte mir, dass die amerikanische Homeland Security etwas auf meinen Rechner packte:

Bildschirmfoto 2013-10-12 um 16.56.10

Die Domain www.tsa.gov ist die offizielle Website des Department of Homeland Security der USA.

Also, Schweinebacken, wenn ihr mal so nett wärt, mir zu sagen, ob ich jetzt als externes Archiv für eure Daten diene? Oder also Empfänger einer Software? In letzterem Fall würde ich gerne die Nutzungsbestimmungen der Software lesen.

Die Firma Apple muss ich in dieser Angelegenheit wohl gar nicht erst kontaktieren. Denn wenn sie in iTunes eine Hintertür für euch eingerichtet hat, wird sie das nicht öffentlich bestätigen dürfen.

Palästina oder Freunde im mittleren Osten

Man fragt sich natürlich auch, wie man sich solch eine Ehre verdient hat? Eingrenzen kann ich es letztlich nur auf zwei Dinge: Erstens mein langjähriges Engagement für die Sache Palästinas und die von mir diesbezüglich betreute Website http://www.palestine-encyclopedia.com oder zweitens auf meine Kontakte zu hochrangigen Persönlichkeiten im Mittleren Osten, wobei Letztere zu den „Freunden“ der USA gehören. Und wenn deren Emailkonti und/oder Webserver überwacht werden, dann wäre das die andere Erklärung, wie man auf mich als lohnenswertem Ziel gekommen ist.

Wobei — Freunde spioniert man ja nicht aus. Ausser man sei ein Freund von Lenin: „Nicht aufs Wort glauben, aufs strengste prüfen – das ist die Losung der marxistischen Arbeiter.“ (Nach: (Werke, Band 20. Dietz-Verlag Berlin 1971, S. 358) – gefunden in Wikiquote.)

Also liebe NSA, meldet euch doch mal und teilt mir mit, wie ich euch sonst noch dienen kann.

Nachtrag: Inzwischen habe ich mir dieses Video eures Militärs angeschaut:

Wenn ihr mir bitte mitteilen würdet, wie ich mich vor euren Manipulationen schützen kann? Das wäre sehr nett. (Dazu müsst ihr mir hier nur einen Kommentar hinterlassen, weil dann die Leser hier ebenfalls gleich informiert werden.)

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